Vogelgrippe +  Katzen

 

Aktuelles zum Thema Vogelgrippe

Schweiz

Katzen und Vogelgrippe
An Orten, wo die Vogelgrippe massiv vorkommt, wie in Asien oder auf der deutschen Insel Rügen,sind zwar wenige Katzen angesteckt worden. In der Schweiz sind keine solchen Massensterben von Vögeln aufgetreten. Katzen stecken sich deshalb kaum mit Vogelgrippe an.
Eine Ansteckung von Menschen durch an Vogelgrippe erkrankte Katzen wurde weltweit bisher noch nie nachgewiesen.

Abschrift von BAG

Deutschland

Sind Katzen durch die Vogelgrippe gefährdet?

Weiterhin wird die Gefährdung für Katzen als gering eingestuft. Katzen können mit dem H5N1 Virus zwar infiziert werden und erkranken, allerdings sind dazu große Virenmengen erforderlich. In Asien wurden im Jahr 2004 vereinzelt Infektionen von Katzen (Zoo-Tiger und Hauskatzen) beschrieben, nachdem diese größere Mengen hochinfektiösen Geflügelfleischs gefressen hatten. Katzen spielen bei der Verbreitung des Virus zur Zeit keine Rolle. Zudem wurde weltweit bisher keine Übertragung von aviärer Influenza von der Katze auf den Menschen beobachtet, aber eine derartige Übertragung ist grundsätzlich nicht auszuschließen. Nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft sind Singvögel, als mögliche Beute der Katzen, nicht als Überträger des Vogelgrippe-Virus bekannt.
In den Beobachtungsgebieten (10 km), um die Fundstellen der toten Vögel, bei denen aviäre Influenzaviren H5N1 nachgewiesen wurde, muss jedoch zur Zeit folgendes beachtet werden:

  1. Katzenbesitzer sollten ihre Katzen aktuell nicht mehr ins Freie lassen.

  2. Menschen sollten ohnehin direkten Kontakt mit Schleimhäuten und Exkreten (z.B. Kot und Urin) von Katzen vermeiden. Beim Leeren und Reinigen der Katzentoilette sind Handschuhe zu tragen und hinterher die Hände zu waschen

  3. Hände waschen vor jeder Mahlzeit ist ohnehin empfohlen (unabhängig der aktuellen Situation)

  4. Bei Anzeichen schwerer Erkältung bei der Katze sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

Oesterreich

Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen bei Heimtieren

Das ECDC empfiehlt als reine Vorsichtsmaßnahme, Hauskatzen, die innerhalb einer 10-Kilometer-Zone um den Fundort infizierter Wildvögel leben, nicht ins Freie zu lassen. Streunende und halbwild lebende Katzen sollten umgekehrt nicht ins Haus gelassen werden. Bei Anzeichen von schweren Erkältungen bei Katzen, die in genannten Gebieten frei herumgelaufen sind, sollte sicherheitshalber ein Tierarzt aufgesucht werden. Nach eingehenden Beratungen zwischen Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) und AGES wird besorgten Tierhaltern angeraten, diese Empfehlungen des ECDC während der Dauer der Schutzmaßnahmen zu befolgen.

 

 

die nachfolgenden Links sind alle als Acrobat file abrufbar

 

BAG - Lagebebericht (wird regelmässig aktualisiert) INFO an Reisende - (1,2 mb)
BAG - Das wichtigste in Kürze über den Virus H5N1  
BAG - Der Umgang mit erkrankten oder toten Vögel  

 

Hinweis:

die Texte sind von den jeweiligen Landesaemter abgedruckt.

Die Aktualität kann nicht immer garantiert werden. die Auszüge werden jedoch regelmässig nachgeführt.